REWE Group-Nachhaltigkeitsbericht 2019

Grüne Produkte

Die Idee der Nachhaltigkeit ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das spiegelt sich im Ernährungs- und Konsumverhalten wider genauso wie in der Wahl von touristischen Angeboten: Aktuelle Befragungen zeigen, dass 90 Prozent der Bevölkerung zumindest gelegentlich Bio-Produkte kaufen (Quelle: BMEL: Ökobarometer 2019), während 56 Prozent der Bevölkerung ökologische oder soziale Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen wichtig finden (Quelle: BMU: Reiseanalyse 2019). Immer mehr Menschen interessieren sich also für die sozialen und ökologischen Auswirkungen ihres Handelns. Es ist ihnen wichtig, dass Produkte und Dienstleistungen unter guten Arbeitsbedingungen hergestellt und die natürlichen Lebensgrundlagen nicht geschädigt werden. Dabei gilt nach wie vor: Nachhaltigkeit ist nie das einzige Entscheidungskriterium, ebenso wichtig sind Qualität und Preis. Gleichzeitig verbinden Konsumenten unterschiedliche Facetten mit dem Begriff Nachhaltigkeit. Für die einen geht es um den Natur- oder Ressourcenschutz, während andere eher auf die sozialen Bedingungen oder Tierschutz Wert legen.

Die REWE Group will diesen Bedürfnissen Rechnung tragen und zugleich immer mehr Menschen für nachhaltigere Produkte und Dienstleistungen begeistern. Nachhaltigkeit begreift die REWE Group dabei als einen Teil der Geschäftsstrategie, der zum wirtschaftlichen Erfolg beiträgt und einen wichtigen Wachstumstreiber darstellt.

Um sich für die Zukunft optimal aufzustellen und Nachhaltigkeit als festen Bestandteil in die Beschaffungsprozesse zu integrieren, hat die REWE Group im Jahr 2017 die Strategie Grüne Produkte 2030 für die Lieferketten ihrer Eigenmarken, die in Deutschland bei REWE, PENNY und toom Baumarkt vertrieben werden, entwickelt. Der strategische Ansatz orientiert sich an den Kernelementen der OECD-Richtlinien für verantwortungsvolle landwirtschaftliche Lieferketten.

Die Vertriebslinien der REWE Group vertreiben sowohl Marken- als auch Eigenmarkenprodukte. Mit den Markenherstellern werden regelmäßig Gespräche geführt und es findet ein enger fachlicher Austausch zum Thema Nachhaltigkeit, beispielsweise im Rahmen von Brancheninitiativen oder durch gemeinsame Projekte, statt. Dieser Diskurs und die Zusammenarbeit sind wichtig, um das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben. Bei ihren Eigenmarkenprodukten aber hat die REWE Group einen größeren Einfluss und damit eine besondere Verantwortung. Aus diesem Grund liegt hier der Fokus des Nachhaltigkeitsengagements der REWE Group.

Strategischer Ansatz

Als international führendes Handels- und Touristikunternehmen weiß die REWE Group um ihre besondere Rolle als Mittler zwischen Herstellern, Dienstleistern und den Konsumenten. Die Herstellung der REWE Group-Eigenmarkenprodukte hat Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt. Die Kunden der REWE Group setzen voraus und sollen darauf vertrauen können, dass sich die REWE Group als Handelsunternehmen der Verantwortung in den Lieferketten ihrer Eigenmarken bewusst ist und sich der Auswirkungen annimmt.

Die Unternehmensgruppe arbeitet daran, vermehrt nachhaltigere Sortimente anzubieten. Dazu zählen im Lebensmittelbereich Bio- und regionale Eigenmarkenprodukte sowie Produkte, bei denen die REWE Group Verbesserungen in den Lieferketten erreicht hat. Seit 2010 kennzeichnen REWE, PENNY und toom Baumarkt mit dem PRO PLANET-Label Produkte, die sozial und ökologisch nachhaltiger produziert sind oder erhöhte Tierwohlstandards erfüllen. Damit bietet das PRO PLANET-Label eine verlässliche und nachvollziehbare Orientierung beim Einkauf. So möchte die REWE Group den nachhaltigen Konsum bei einer breiten Verbrauchergruppe fördern. Das zehnjährige Jubiläum im Jahr 2020 wurde zum Anlass genommen, das PRO PLANET-Label und den Vergabeprozess neu zu gestalten (für mehr Informationen siehe Abschnitt PRO PLANET). Und auch im Tourismus werden immer mehr nachhaltigere Angebote geschaffen.

Die Strategie Grüne Produkte der REWE Group definiert den Rahmen, um die Auswirkungen der Eigenmarkenprodukte auf Mensch, Tier und Umwelt zu identifizieren, zu bewerten und effektive Maßnahmen zu ergreifen. Die Strategie bettet sich in die übergreifende Nachhaltigkeitsstrategie der REWE Group ein und fasst die strategische Ausrichtung und die operative Umsetzung von Nachhaltigkeit in der Säule Grüne Produkte zusammen. Die Mission der Nachhaltigkeitssäule Grüne Produkte – „Wir handeln verantwortungsbewusst für Mensch, Tier und Umwelt“ – bildet das Dach der Strategie, an dem konkrete Maßnahmen ausgerichtet werden.

Grundlage der Strategieentwicklung war eine umfassende Analyse der Nachhaltigkeitsrisiken und Auswirkungen der REWE Group in den Lieferketten der Eigenmarkenprodukte. Weitere wichtige Bausteine der Strategieentwicklung waren die Befragung von Stakeholdern und Kunden sowie politische und wissenschaftliche Analysen und Zielsetzungen (z. B. der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen). Mithilfe einer Chancen- und Risikoanalyse wurden zunächst Umwelt- und Sozial- sowie Unternehmensdaten ausgewertet, um die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Produkte zu bewerten und zu identifizieren, wo die größten Nachhaltigkeitsauswirkungen liegen (für mehr Informationen siehe Abschnitt Produktbezogene Risikoanalysen). Darauf aufbauend konnten die Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt, die im Zusammenhang mit den Eigenmarkenprodukten entstehen, in monetären Werten quantifiziert dargestellt werden.

Die Analyse hat unter anderem aufgezeigt, dass insbesondere die Rohstoffgewinnung und Verarbeitung der Produkte eine hohe Relevanz mit Blick auf Nachhaltigkeitskriterien haben. Die gesamtheitliche Betrachtung der Lieferkette ist ein wichtiges Element der Nachhaltigkeitsstrategie, die zunehmend integraler Bestandteil der Einkaufsprozesse wird und einen engen Austausch mit direkten und indirekten Lieferanten erfordert. Aus der Analyse haben sich 25 Aspekte ergeben, die die REWE Group für die Operationalisierung der Strategie in den folgenden Handlungsfeldern zusammengefasst hat:

Die Strategie wird durch einen umfangreichen Managementansatz umgesetzt, welcher die Prinzipien und Instrumente zur Umsetzung der Maßnahmen definiert:

  1. Risikoanalysen:

    Die REWE Group bewertet kontinuierlich Chancen und Risiken im Bereich Nachhaltigkeit. Einerseits basieren diese Analysen auf externen Analysen zu Warenbereichen, spezifischen Produkten oder Rohstofflieferketten. Andererseits werden die Einschätzung und Erfahrung des externen NGO-Fachbeirats für Nachhaltigkeit sowie weitere Stakeholder wie Produzenten, Lieferanten und auch Mitarbeiter einbezogen.

  2. Ableitung von Schwerpunkten und Zielen:

    Auf Basis der durchgeführten Risikoanalysen wurden Fokusrohstoffe und Schwerpunktthemen sowie Ziele und Maßnahmen definiert, welche bei neuen Ergebnissen bzw. Erkenntnissen angepasst und hinterfragt werden.

  3. Definition und Umsetzung von Maßnahmen:

    Maßnahmen zur Erreichung der Ziele und Bearbeitung der Fokusrohstoffe und Schwerpunktthemen werden auf drei unterschiedlichen Ebenen der Zusammenarbeit umgesetzt:

    3.1 Interne Zusammenarbeit

    Durch interne Sensibilisierung und Schulungen, die kontinuierliche Analyse von Chancen und Risiken und die Formulierung von Strategien und Zielen integriert die REWE Group die nachhaltige Beschaffung weiter in die Einkaufsprozesse mit dem Ziel, Nachhaltigkeitsaspekte bei jeder Lieferanten- und/oder Produktentscheidung zu berücksichtigen.

    3.2 Zusammenarbeit in der Lieferkette

    In der Zusammenarbeit mit Akteuren der Lieferkette folgt die REWE Group einem dreistufigen Ansatz, der die Formulierung von Anforderungen, die Kontrolle und die Entwicklung der Akteure umfasst. Geschäftspartner in den Eigenmarken-Lieferketten der REWE Group sind verpflichtet, die Produktionsstätten zu benennen, in denen Produkte für die REWE Group hergestellt werden. Durch die Sensibilisierung und Verpflichtung der Vertragspartner werden konkrete Regeln geschaffen, um Nachhaltigkeit in der gesamten Lieferkette umzusetzen.

    Trainings unterstützen Lieferanten und Produzenten bei der Umsetzung der Anforderungen der REWE Group und bei der weiteren kontinuierlichen Verbesserung. In verschiedenen Projekten arbeitet die REWE Group direkt mit Rohstoffproduzenten an den Herausforderungen. Zudem werden Transparenz und die Integration von Nachhaltigkeit als Teil der Lieferantenbewertung gefördert. Ein weiterer wichtiger Bestandteil in der Lieferkettenarbeit ist der Aufbau von effektiven Beschwerdemechanismen.

    3.3 Zusammenarbeit mit Stakeholdern

    Nachhaltigkeit entlang der Lieferkette kann langfristig nur durch Kooperationen mit allen relevanten Stakeholdern funktionieren. Die REWE Group steht mit einer großen Anzahl von Stakeholdern in kontinuierlichem Austausch und engagiert sich in verschiedenen nationalen und internationalen Initiativen, Allianzen und Foren.

    Wichtige Elemente sind die Teilnahme an externen Veranstaltungen, Brancheninitiativen, Partnerschaften, das Engagement für die Weiterentwicklung von Nachhaltigkeitsstandards sowie die Verfolgung von relevanten Entwicklungen auf politischer und regulativer Ebene.

  4. Monitoring und Reporting:

    Die durchgeführten Aktivitäten werden überprüft und bewertet. Die Erkenntnisse aus dem Monitoring fließen in die Weiterentwicklung der Maßnahmen ein.

Darüber hinaus hat die REWE Group ein viertes Handlungsfeld in der Säule Grüne Produkte definiert:

Mit Blick auf die Ernährung spielen transparente Informationen über die Nährwerte der Produkte sowie die Anpassung des Produktangebots eine bedeutende Rolle. Im Fokus steht bei der REWE Group die Reduktion von Salz und Zucker in den Eigenmarken. Dafür hat das Unternehmen ein Strategiepapier veröffentlicht, in welchem Prozesse und Ziele der Salz- und Zuckerreduktion festgeschrieben sind. Zudem wird die REWE Group die sogenannte Nutri-Score-Kennzeichnung im Jahr 2020 für die ersten Eigenmarkenprodukte von REWE und PENNY einführen. Durch diese auffällige Nährwertkennzeichnung möchte die REWE Group die Verbraucher bei einer gesunden Ernährung zusätzlich unterstützen.

Die Säule Grüne Produkte für den Lebensmitteleinzelhandel Deutschland stand im Berichtszeitraum 2019 unter der Leitung von Marcel Weber (Geschäftsleiter Eigenmarken Einkauf & Entwicklung national/international). Für die Umsetzung der Maßnahmen und die Erreichung der in der Strategie Grüne Produkte 2030 gesetzten Ziele ist der Bereich Nachhaltigkeit Ware unter der Leitung von Dirk Heim gemeinsam mit dem Einkauf und dem Category-Management verantwortlich.

Innerhalb des fest definierten Strategie- und Budgetprozesses werden die identifizierten Aspekte und Fokusthemen je Handlungsfeld für jeden Warenbereich gemeinsam mit dem Einkauf und dem Category-Management priorisiert und mit konkreten Maßnahmen hinterlegt. Hierbei werden auch klare Ziele und Verantwortlichkeiten abgestimmt. Durch den jährlichen Strategie- und Budgetprozess ist ein regelmäßiger Review der erarbeiteten Strategie und Maßnahmen fest verankert. So stellt die REWE Group sicher, dass aktuelle Themen, die sich aus sich ändernden Rahmenbedingungen ergeben, aufgegriffen werden.

Handlungsfelder

Innerhalb der vier Handlungsfelder wurden folgende Fokusthemen abgeleitet und mit konkreten Maßnahmen hinterlegt. Die Fokusthemen zeigen auf, welche Aspekte innerhalb der Handlungsfelder besonders hohe Risiken und Chancen für die REWE Group aufweisen und daher gezielt bearbeitet werden.

Mensch: existenzsichernde Löhne und Einkommen sowie Zwangs- und Kinderarbeit
In einer globalisierten Welt mit komplexen Handelsbeziehungen und einem starken wirtschaftlichen Gefälle zwischen Entwicklungs- und Industrieländern herrscht ein ungleiches Machtverhältnis. Dies kann zu sozialen Problemen wie fehlenden existenzsichernden Löhnen und Einkommen oder Zwangs- und Kinderarbeit führen. Die REWE Group setzt sich für faire Arbeitsbedingungen und den Schutz der Menschenrechte in der Lieferkette ein.

Tier: Haltungsbedingungen, Eingriffe am Tier sowie Zucht und Rasse
Die Nutztierhaltung ist ein wesentlicher Zweig der landwirtschaftlichen Produktion – die Haltungsbedingungen sind für das Wohlbefinden der Tiere entscheidend. In heutigen Produktionssystemen sind diese Bedingungen nicht immer an die natürlichen Bedürfnisse der Tiere angepasst. Darüber hinaus werden häufig routinemäßige Eingriffe am Tier durchgeführt, um die Tierhaltung in den konventionellen Haltungssystemen zu ermöglichen. Als Lebensmittelhändler engagiert sich die REWE Group aktiv für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung. Dies umfasst tiergerechte Haltungsbedingungen, die Vermeidung von schmerzhaften Eingriffen sowie die Nutzung alternativer Rassen und die Limitierung der Überzüchtung.

Umwelt: Kreislaufwirtschaft, Wasser sowie Biodiversität
Die Nutzung natürlicher Ressourcen und die Konkurrenz um knappe Ressourcen wie Frischwasser, Land und Rohstoffe steigen weltweit. Gleichzeitig nehmen damit globale Umweltprobleme wie Klimawandel, Bodendegradierung oder Biodiversitätsverlust zu. In der Lieferkette der REWE Group entstehen bei der Herstellung von Produkten Umwelteffekte. Das Handelsunternehmen nimmt seine Verantwortung wahr und setzt sich mit unterschiedlichen Maßnahmen für einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen entlang seiner Lieferkette ein. Auf diese Weise sollen Auswirkungen auf die Aspekte Biodiversität, Klima und Luft, Wasser und Boden sowie durch Plastik und Verpackungen nachhaltig reduziert werden.

Ernährung: vielfältige und gesunde Ernährung
Ein weiteres Thema sind Fragen der Ernährung. Die REWE Group setzt sich für eine vielfältige und ausgewogene Ernährung ein. Neben dem Engagement zur Aufklärung zu gesunder Ernährung und Bewegung wird das Thema auch bei der Sortimentsgestaltung adressiert. Bis 2020 wollen REWE und PENNY das gesamte Eigenmarkensortiment hinsichtlich des Zucker- und Salzgehalts überprüfen und bei 50 Prozent der relevanten Artikel eine Zucker- oder Salzreduktion umsetzen. Die Rezeptur von über 750 Artikeln wurde bereits überprüft. Seit 2018 konnten bereits fast 400 Eigenmarkenprodukte hinsichtlich des Zucker- und/oder Salzgehalts optimiert werden. Dabei werden keine alternativen Süßungsmittel als Ersatz genutzt. Der Zucker- oder Salzgehalt der Produkte wird Schritt für Schritt reduziert, damit sich die Kunden langsam an den neuen Geschmack gewöhnen.

Ziele und Key Performance Indikatoren (KPIs)

Für die Handlungsfelder Mensch, Umwelt und Ernährung wurden im Rahmen der Strategieentwicklung Ziele und KPIs für die Eigenmarken definiert und verabschiedet. Der Status der Zielerreichung wird mithilfe der definierten KPIs überprüft und im Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.

Handlungsfeld Mensch

Die REWE Group verfolgt mit ihren Maßnahmen im Bereich Mensch die Stärkung von Menschenrechten und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Lieferketten.

KPI Ziel Status Maßnahmen
Anteil der strategisch relevanten Produktionsstätten, die in ein Trainingsprogramm (Capacity-Building) integriert sind 100 % bis Ende 2030 ↗︎ Siehe Abschnitt Soziale Aspekte in der Lieferkette
Einführung eines Beschwerdemechanismus-Systems in relevanten Lieferketten Ende 2025 ↗︎
↗︎On Track Ziel erreichtZiel nicht erreicht

Handlungsfeld Umwelt

Mit ihren Maßnahmen im Bereich Umwelt verfolgt die REWE Group den Schutz natürlicher Ressourcen und die Erhaltung von Biodiversität entlang der Lieferketten.

KPI Ziel Status Maßnahmen
Anteil der relevanten Food- und Non-Food-Produzenten, die in einem Umweltprogramm integriert sind 100 % bis Ende 2030 ↗︎ Siehe Abschnitte Ökologische Aspekte in der Lieferkette, Verpackungen
Anteil umweltfreundlichere Eigenmarkenverpackungen 100 % bis Ende 2030 ↗︎
↗︎On Track Ziel erreichtZiel nicht erreicht

Handlungsfeld Ernährung

Mit ihren Maßnahmen im Bereich Ernährung setzt sich die REWE Group für eine vielfältige und ausgewogene Ernährung ein.

KPI Ziel Status Maßnahmen
Anteil der Eigenmarkenartikel, die auf den Zucker- und Salzgehalt überprüft wurden 100 % bis Ende 2020 ↗︎ Siehe Abschnitt Ernährung
Anteil der relevanten* Eigenmarkenartikel, bei denen eine Zucker- oder Salzreduktion umgesetzt wurde 50 % bis Ende 2020 ↗︎
↗︎ On Track Ziel erreicht Ziel nicht erreicht

* Nicht relevant sind z.B. Monoprodukte wie beispielsweise Reis, Kartoffeln oder Mehl sowie Produkte, die keinen Zucker-/Salzzusatz haben, wie Mineralwässer, Speiseöle oder Essig.

Sustainable Development Goals

Bei ihren Aktivitäten hat die Säule Grüne Produkte auch die globalen Ziele einer nachhaltigen Entwicklung im Blick. Dazu hat die REWE Group im Berichtszeitraum ihre Nachhaltigkeitsstrategie mit den Sustainable Development Goals (SDGs) abgeglichen und die für sie relevanten SDGs identifiziert und priorisiert (siehe Abschnitt Strategie). Drei der höchstbewerteten SDGs fallen in den Verantwortungsbereich der Säule Grüne Produkte: SDG 12: Verantwortungsvoller Konsum, SDG 15: Leben an Land, SDG 14: Leben unter dem Wasser. Die SDGs waren zudem ein wichtiger Baustein bei der Entwicklung der Strategie Grüne Produkte 2030 (siehe Abschnitt Strategischer Ansatz).

Weitere Themen aus diesem Bereich:

Produktbezogene Risikoanalysen

GRI 102-11

Regionalität

GRI 204-1

Fokusrohstoffe – Food

GRI FP1

Fokusrohstoffe – Non-Food

GRI FP1

Bio

GRI FP2

PRO PLANET

GRI FP2

Verpackungen

GRI 301

Biodiversität

GRI 304

Ökologische Aspekte
in der Lieferkette

GRI 308

Soziale Aspekte
in der Lieferkette

GRI 412, 414

Kundengesundheit und Produktsicherheit

GRI 416

Nachhaltigen Konsum fördern

GRI 417

Tierwohl

FP10

Kinder- und Zwangsarbeit

GRI 408, 409

Haltungsbedingungen

FP10

Ernährung

FP10

Existenzsichernde
Löhne und Einkommen

GRI 414

Wasser

GRI 303