REWE Group-Nachhaltigkeitsbericht 2019

Beruf und Lebensphasen

Der demografische Wandel sowie Entwicklungen der Digitalisierung und Globalisierung verändern die Arbeitswelt und stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Engagierte und zufriedene Mitarbeiter sind die Grundlage für einen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg – sie zu fördern und an das Unternehmen zu binden, ist heute wichtiger denn je.

Um Nachhaltigkeit als festen Bestandteil in die Unternehmensprozesse zu integrieren, hat die REWE Group eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie mit den vier zentralen Säulen Grüne Produkte, Energie, Klima und Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaftliches Engagement entwickelt. Im Rahmen der Säule Mitarbeiter wurden darüber hinaus fünf Handlungsfelder definiert: Werte und Kultur, Ausbildung und Entwicklung, Gesundheit und Sicherheit, Beruf und Lebensphasen sowie Vielfalt und Chancengleichheit.

GRI 401: Beschäftigung

Managementansatz

Die REWE Group schafft ein attraktives und faires Arbeitsumfeld für ihre Mitarbeiter. Dazu gehören unter anderem eine faire Entlohnung, zusätzliche betriebliche Leistungen über den Tariflohn hinaus, flexible Arbeitszeitmodelle, die sich an die jeweiligen Bedürfnisse der Mitarbeiter anpassen, und individuelle Angebote, die die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erleichtern.

Die REWE Group begrüßt den im Jahr 2014 in Deutschland eingeführten gesetzlichen Mindestlohn. Beim Einsatz von Fremdfirmen achten die Unternehmen der REWE Group auf die Einhaltung sozialer Mindeststandards. Seit 2011 gilt bei der REWE Group auf nationaler Ebene die „Konzernrichtlinie zum Einsatz von Fremdpersonal“. Diese gilt sowohl für die Zusammenarbeit mit Zeitarbeitsunternehmen als auch für den Einsatz von Fremdkräften im Rahmen von Werk- oder Dienstleistungsverträgen. Nach dieser Richtlinie werden nur Vertragspartner eingesetzt, die zusichern, für ihre Mitarbeiter soziale Mindeststandards und etwaige tarifliche Mindestlöhne sowie den gesetzlichen Mindestlohn einzuhalten. Um sicherzustellen, dass die Vertragspartner die Standards respektieren, hat die REWE Group gemeinsam mit dem TÜV Rheinland ein Auditierungsverfahren entwickelt, welches vom TÜV Rheinland durchgeführt wird. Die Audits werden z.B. in den Bereichen Warenverräumung, Kommissionierung und beim Reinigungspersonal umgesetzt.

Zertifizierung durch das audit berufundfamilie

Seit 2009 lassen sich die Vertriebslinien der REWE Group von der berufundfamilie Service GmbH, einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, gemäß dem „audit berufundfamilie“ zertifizieren.


In der REWE Markt GmbH sind etwa 2.700 Filialen und Märkte von Kaufleuten sowie sechs Verwaltungs- und drei Logistikstandorte bereits seit einigen Jahren zertifiziert. Damit profitieren rund 107.000 Mitarbeiter von der „audit berufundfamilie“-Zertifizierung. Im Rahmen der Rezertifizierung der Märkte wurde in zahlreichen Workshops und unter Einbeziehung aller Schnittstellen eine neue, seit 2018 gültige Zielvereinbarung erarbeitet. Zu den Schwerpunktthemen im Jahr 2019 zählten die Flexibilisierung der Arbeitszeit der Marktmanager, Führung in Teilzeit und mobiles Arbeiten. So wurden für Marktmanager in Teilzeit im Rahmen von Workshops Arbeitszeitmodelle erarbeitet und Ende 2019 erfolgreich pilotiert. Die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten für Marktmanager wird aktuell geprüft und die Rahmenbedingungen werden definiert.


Als erster Discounter in Deutschland wurde die PENNY Markt GmbH 2018 mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie“ für ihre strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik ausgezeichnet. Dieses Zertifikat betrifft alle 27.000 Mitarbeiter, die in den Märkten, in der Logistik und der Verwaltung tätig sind. Bei PENNY stand 2019 die Kommunikation der Handlungsschwerpunkte und der definierten Zielvereinbarungen an die Führungskräfte und Mitarbeiter im Mittelpunkt. In ausgewählten Pilotregionen wurde die Führung in Teilzeit für Bezirksleiter im Vertrieb erfolgreich getestet.


Seit 2012 trägt die REWE Group-Zentrale in Köln das Zertifikat „audit berufundfamilie“ – 2018 wurde sie rezertifiziert. Thematischer Schwerpunkt war 2019 das mobile Arbeiten, das von den Mitarbeitern immer mehr genutzt und von den Führungskräften unterstützt wird.


Die Märkte, die Zentrale und die Logistikstandorte der toom Baumarkt GmbH mit ihren rund 16.700 Mitarbeitern sind seit 2016 zertifiziert, die erste Rezertifizierung erfolgte im Oktober 2019. Wichtiges Thema war 2019 ebenfalls der Ausbau der Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten – in der Zentrale und in den Märkten.


Die REWE International Dienstleistung GmbH in Österreich trägt seit 2013 das Zertifikat der berufundfamilie Service GmbH. Und auch die österreichischen Vertriebslinien BILLA (seit 2015), MERKUR (seit 2016), BIPA (seit 2016) und PENNY (seit 2018) sind nach dem „audit berufundfamilie“ zertifiziert. Die Zentralbereiche sowie MERKUR wurden 2019 rezertifiziert. Insgesamt profitieren so rund 44.000 Mitarbeiter in Österreich von der „audit berufundfamilie“-Zertifizierung. Im Berichtszeitraum wurden die Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie verstärkt an die Mitarbeiter kommuniziert – sowohl über die internen Medien und in der Mitarbeiter-App als auch durch die Führungskräfte. Gemeinsam mit dem Betriebsrat wurde eine Vereinbarung zum mobilen Arbeiten getroffen, in der die wesentlichen Rahmenbedingungen festgehalten sind.


Damit ist die REWE Group aktuell das größte Unternehmen Deutschlands, das nach dem „audit berufundfamilie“ zertifiziert ist.

Der REWE Group wurden im Berichtsjahr vielzählige Auszeichnungen verliehen, wie beispielsweise:

  • Top Arbeitgeber 2019 (Top Employers Institute)
  • REWE Markt GmbH als eines der „Besten Unternehmen für Familien“ (Territory Embrace)
  • Unter den TOP 100 Unternehmen bei Trendence und UNIVERSUM
  • REWE Group in Österreich: Best Recruiters 18/19 Gold Siegel (BIPA)

Mitarbeiterzufriedenheit
Einen wesentlichen Bestandteil des wertschätzenden Personalmanagements der REWE Group stellen regelmäßige Mitarbeiterbefragungen dar. Sie bilden die Stimmung im Unternehmen ab und zeigen Handlungsbedarfe auf. Die Befragung richtet sich jedes Jahr an andere Bereiche des Unternehmens. Im Berichtsjahr 2019 schrieb die REWE Group über 13.000 Mitarbeiter in den Verwaltungen und der Logistik an, von denen 72 Prozent an der Befragung teilnahmen. Im Ergebnis lässt sich feststellen, dass die Faktoren „Identifikation mit dem Unternehmen“ und „Transparenz/Klarheit“ am besten bewertet werden. Das Thema „Arbeitsorganisation“ schneidet hingegen etwas schwächer ab. Den einzelnen Abteilungen wurden differenzierte Auswertungen zur Verfügung gestellt, sodass auf Basis der Befragungsergebnisse zusammen mit den Mitarbeitern konkrete Maßnahmen abgeleitet werden können. Insgesamt wurden 660 Berichte erstellt.

Maßnahmen und Projekte für ein gutes Beschäftigungsverhältnis

Die REWE Group setzt Maßnahmen und Projekte um, die den Einklang von Beruf und Privatleben erleichtern und ein attraktives Arbeitsumfeld fördern. So wird den Mitarbeitern eine individuellere und flexiblere Gestaltung ihres Arbeitstags ermöglicht – beispielsweise durch Homeoffice-Möglichkeiten, einen flexibleren Überstundenabbau (mehrere Zeitausgleichstage zusammenhängend, auch vor oder nach Urlaubstagen möglich), den Wegfall der Kernarbeitszeit sowie eine Ausweitung der Rahmenarbeitszeit. Die Maßnahmen wurden verbindlich innerhalb verschiedener Betriebsvereinbarungen verankert.

Kinderbetreuung
Um den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern, wurden in den letzten Jahren unternehmenseigene Kinderbetreuungsangebote sowie in einzelnen Regionen Kooperationsverträge für Kindergartenbelegplätze verstärkt ausgeweitet. Die Betriebskindertagesstätten (Kitas) in Köln beispielsweise haben eine Kapazität von 95 Plätzen. Die DER Touristik belegt 23 Plätze in einer Krabbelstube für Kinder unter drei Jahren. Darüber hinaus gibt es in einzelnen Regionen Deutschlands und in Österreich Kooperationsverträge für Kindergartenbelegplätze und/oder Plätze in privaten Kindergärten zu vergünstigten Preisen. Die REWE Group arbeitet hierbei stetig an einer Erweiterung. Speziell eingerichtete Eltern-Kind-Büros an allen Zentralstandorten ermöglichen darüber hinaus Mitarbeitern, ihre Kinder im Notfall mit zur Arbeit zu nehmen. So können sie ihrer Tätigkeit wie gewohnt nachgehen und gleichzeitig das eigene Kind beaufsichtigen.

Mit Kooperationen mehr erreichen: awo lifebalance

Die seit 2008 bestehende Zusammenarbeit der REWE Group mit awo lifebalance (ehemals AWO ElternService) ist mittlerweile deutschlandweit ausgebaut. Somit stehen die Services nun allen Mitarbeitern der Zentral- und Regionalstandorte sowie in den Märkten und Logistikstandorten zur Verfügung. Mit einem breiten Angebot rund um die Beratung und Vermittlung von Leistungen in der Kinderbetreuung und Pflege werden alle Mitarbeiter in Deutschland erreicht. Im Berichtsjahr wurde der Beratungsservice von REWE- und PENNY-Mitarbeitern knapp 100-mal in Anspruch genommen. Zusätzlich bietet die REWE Group über den Service awo lifebalance deutschlandweit Ferienfreizeiten an.

In Deutschland und Österreich bestehen zahlreiche weitere Unterstützungsmöglichkeiten hinsichtlich der Betreuung während der Ferienzeiten. Beispielsweise hat die Zentrale in Wien eine „Fenstertagsbetreuung“ eingerichtet. An bestimmten schulfreien Tagen, die für die Eltern kein Feiertag sind, wurden 2019 insgesamt 165 Kinder an drei Terminen betreut. Und auch an den regionalen Standorten bestehen spezielle Vor-Ort-Angebote wie die Kinderbetreuung während Firmenveranstaltungen, Möglichkeiten der Notfallbetreuung oder Spielekisten bzw. Kinderstühle in den Kantinen. Das Angebot der Ferien- und Tagescamps wurde insbesondere im Vertrieb ausgedehnt. So nahmen 2019 insgesamt 249 Kinder an Sport- und Actioncamps teil. In Köln waren im Berichtsjahr 42 Kinder am Sportcamp beteiligt. Die REWE Group unterstützt die Teilnahme finanziell.

toom Baumarkt bietet darüber hinaus vergünstigte Nachhilfestunden für Mitarbeiterkinder an. So sollen eine erschwingliche Förderung ermöglicht und Zeugnissorgen verringert werden. Nachhilfestunden für ein Kind eines Mitarbeiters werden mit einer Gehaltszulage von 100 Euro brutto pro Monat für eine Laufzeit von sechs Monaten gefördert. Insgesamt stehen den Mitarbeiterkindern 250 Plätze beim Anbieter Studienkreis zur Verfügung. Und auch in Österreich werden langfristige Kurse in Zusammenarbeit mit den Organisationen Schülerhilfe und Lernquadrat stark vergünstigt angeboten.

Pflege von Angehörigen
Die Unterstützung in Pflegesituationen erhält zunehmende Bedeutung. Als Ergänzung zum neuen Familienpflegezeitgesetz hat die REWE Group in den Jahren 2015 und 2016 neue Betriebsvereinbarungen abgeschlossen, die den Beschäftigten weitere Vorteile bieten, wie:

  • Pflege- bzw. Familienpflegezeiten, unabhängig von der Mitarbeiteranzahl, für die Beschäftigten aller Gesellschaften
  • Bezahlte, zweistündige Freistellung von der Arbeit zur Erledigung von Behördengängen und zur Bearbeitung notwendiger Anträge zum Thema Pflege
  • Einsatz der Beschäftigten an ihren ursprünglichen Arbeitsplätzen nach Beendigung der Pflege- und Familienpflegezeit, soweit dem nicht dringende betriebliche Gründe entgegenstehen

Sabbaticals
Die REWE Group bietet eine Freistellung von der Arbeit im Rahmen eines Sabbaticals an und stößt damit auf positive Resonanz: Insgesamt nahmen im Berichtsjahr knapp 200 Mitarbeiter in Deutschland das Angebot wahr (2018: 159). Das Sabbatical ermöglicht den Beschäftigten, sich innerhalb von zwölf Monaten ohne Angabe von Gründen bis zu sechs Monate vollständig von der Arbeit freistellen zu lassen. Während der Auszeit wird ein entsprechend angepasstes Gehalt ausbezahlt, wodurch eine fortlaufende Sozialversicherung bestehen bleibt.

Außerdem bietet die REWE Group ihren Mitarbeitern eine Altersteilzeit an, um einen Übergang in den Ruhestand zu ermöglichen.

GRI 401-1:

Neu eingestellte Angestellte und Angestelltenfluktuation

Die Fluktuationsrate der REWE Group-Mitarbeiter ist seit Jahren relativ stabil und bewegt sich zwischen 17 und 21 Prozent. Im Vergleich zu 2018 (19,6 Prozent) stieg die Fluktuationsrate im Berichtsjahr 2019 auf 20,4 Prozent. Der Branchendurchschnitt lag in Deutschland im Jahr 2017 bei 29,7 Prozent*. Die Personaleintrittsrate bei der REWE Group stieg von 20,9 Prozent (2018) auf 23,5 Prozent im Jahr 2019.

* Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Ausgabe 18, 2018. Kennzahl enthält die Branchen Handel, Instandhaltung, Reparatur von Kraftfahrzeugen.

Eintritte und Austritte

2019 ✓
Bis 30 Jahre 31–50 Jahre Älter als 50 Jahre w m d D AU
Eintritte 23713 17351 5872 29081 17855 0 35214 11722
Austritte -19072 -14906 -6672 -25201 -15449 -0 -29704 -10946
2018
Bis 30 Jahre 31–50 Jahre Älter als 50 Jahre w m d D AU
Eintritte 20990 14541 3822 24274 15079 - 27967 11386
Austritte -17413 -13334 -6128 -22980 -13895 - -26382 -10493
2017
Bis 30 Jahre 31–50 Jahre Älter als 50 Jahre w m d D AU
Eintritte 19367 13155 3238 22527 13233 - 25410 10350
Austritte -15745 -12022 -5256 -20872 -12151 - -23302 -9721

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Fluktuation nach Geschäftsfeldern in Prozent

Handel Deutschland Handel International Baumarkt Touristik Sonstige* Gesamt (Scope NH-Bericht)
2017 16.6 23.7 12.4 10.7 35.3 18.2
2018 17.9 25.1 13.2 11.7 40.3 19.6
2019 ✓ 18.9 25.6 14.7 15.4 36.0 20.4

* GRI 102-48: Aufgrund einer Umstrukturierung im Geschäftsfeld „Sonstige“ wurden die Daten rückwirkend angepasst und entsprechen nicht mehr denen des Nachhaltigkeitsberichts 2018.

Fluktuation nach Geschlecht und Alter in Prozent

2017 2018 2019 ✓
Fluktuation gesamt 18,2 19,6 20,4
Fluktuation Frauen 16,3 17,4 18,2
Fluktuation Männer 22,6 24,4 25,4
Fluktuation Divers - - 0
Fluktuation Altersgruppe bis 30 J. 35,5 38,5 40,4
Fluktuation Altersgruppe von 31 bis 50 J. 14,2 15,3 16,4
Fluktuation Altersgruppe ab 50 J. 10,0 10,9 10,9

GRI 401-3:

Elternzeit

Werdende Eltern erhalten vor und während ihrer Elternzeit Unterstützung – beispielsweise durch Informationsveranstaltungen zum Thema Elternzeit und Wiedereinstieg. Für REWE-Mitarbeiter wird derzeit ein Kontakthalteprogramm für Mütter und Väter entwickelt, das für alle Zentralen und Märkte einheitlich ist. Bei toom Baumarkt können die Mitarbeiter in Elternzeit auf die internen Lernangebote zugreifen. In der Zentrale der REWE Group erhalten werdende Mütter ausführliche Informationen über den Mutterschutz und die Elternzeit.

In Österreich erhalten Mitarbeiter bei BILLA neben Informationsmaterial zu Schwangerschaft, Karenz und Rückkehr in den Beruf zur Geburt eine „BILLA Babybox“ mit Informationen und Produkten. In der Elternzeit findet die sogenannte „Karenzjause“ statt, an der im Berichtsjahr 41 Personen teilgenommen haben. Zusätzlich werden informelle Treffen der Eltern in Elternzeit mit ihren Kindern beim Arbeitgeber gefördert. Bei BIPA wird ein Informationspaket und -gespräch mit den werdenden Müttern angeboten. Außerdem fördert BIPA den „Papa-Monat“ und die Väterkarenz. Unterschiedliche Teilzeitmodelle sowie Jobsharing unterstützen Wiedereinsteiger.

Rückkehr aus der Elternzeit
Die REWE Group setzt sich verstärkt für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein und gestaltet ihren Mitarbeitern die Rückkehr in den Beruf so einfach wie möglich. 2019 nahmen 11.380 Mitarbeiter in Deutschland und Österreich Elternzeit in Anspruch, davon waren 1.001 Mitarbeiter männlich und 10.379 weiblich. Im Berichtszeitraum sind 4.017 Mitarbeiter wieder an den Arbeitsplatz zurückgekehrt. 85,5 Prozent der Mitarbeiter, die 2018 aus der Elternzeit zurückgekehrt sind, waren zum 31. Dezember 2019 noch bei der REWE Group beschäftigt. Der Anspruch auf Elternzeit ist in Deutschland und Österreich gesetzlich geregelt.

Anzahl der Beschäftigten, die Elternzeit in Anspruch genommen haben

2017 2018 2019
Weiblich 9.564 10.025 10.379
Männlich 841 942 1.001
Divers - - 0
Gesamt (Scope NH-Bericht) 10.405 10.967 11.380

Anzahl der Beschäftigten, die nach Elternzeit* wieder an den Arbeitsplatz zurückgekehrt sind

2017 2018 2019
Weiblich 2.829 2.978 3.136
Männlich 727 841 881
Divers - - 0
Gesamt (Scope NH-Bericht) 3.556 3.819 4.017

* Vollzeit bzw. in Teilzeit oder geringfügig beschäftigt im Rahmen der Elternzeit

Anzahl der Beschäftigten, die zwölf Monate nach ihrer Rückkehr aus der Elternzeit (Ende der Elternzeit) noch im Unternehmen beschäftigt sind

Anzahl in % aller Männer und Frauen, die 2017 aus der Elternzeit zurückgekehrt sind Anzahl in % aller Männer und Frauen, die 2018 aus der Elternzeit zurückgekehrt sind Anzahl in % aller Männer und Frauen, die 2019 aus der Elternzeit zurückgekehrt sind
2017 2018 2019
Weiblich Austritt innerhalb von 12 Monaten 227 10,5 326 12,9 407 13,7
nach 12 Monaten noch im Unternehmen beschäftigt 1.931 89,5 2.202 87,1 2.571 86,3
Weiblich gesamt 2.158 2.528 2.978
Männlich Austritt innerhalb von 12 Monaten 67 12,5 112 15,7 145 17,2
nach 12 Monaten noch im Unternehmen beschäftigt 470 87,5 603 84,3 696 82,8
Männlich gesamt 537 715 841
Gesamt Austritt innerhalb von 12 Monaten 294 10,9 438 13,5 552 14,5
nach 12 Monaten noch im Unternehmen beschäftigt 2.401 89,1 2.805 86,5 3.267 85,5
Divers - - 0
Gesamt 2.695 3.243 3.819

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