REWE Group-Nachhaltigkeitsbericht 2018

Zusammenarbeit mit Politik

Um eine zukunftsorientierte Wirtschafts-, Ernährungs- und Umweltpolitik zu unterstützen, führt die REWE Group den Dialog mit der Politik auf unterschiedlichen Ebenen und fördert den öffentlichen Diskurs.

GRI 415: Politische Einflussnahme

Managementansatz

Die REWE Group unterhält in Berlin wie in Brüssel Büros als Plattform für Dialog und Austausch mit den für den Handel, die Touristik und die REWE Group relevanten Anspruchsgruppen. Hierbei gehört es zum Ansatz der REWE Group, niemanden von diesem Dialog auszuschließen, der die Werte und Grundsätze der REWE Group teilt. So fanden im Berichtszeitraum mehrere Hintergrundgespräche und Veranstaltungen statt, zu denen viele Entscheidungsträger unterschiedlicher Parteien eingeladen wurden. Dabei ging es unter anderem um die Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Tierwohl. Vertreter der REWE Group führten zudem direkte Gespräche mit Mandatsträgern sowie Vertretern von Behörden und Verwaltungen, um sie für relevante Themen zu sensibilisieren und die Interessen des Unternehmens zu verdeutlichen. Weiterhin nahmen Vertreter der REWE Group als Redner oder Diskutanten an Veranstaltungen von Behörden, Parteien und Verbänden zu für die REWE Group relevanten politischen und gesellschaftlichen Themen teil. Denn als Handels- und Touristikunternehmen ist die REWE Group von Gesetzgebungsverfahren wie dem Verpackungsgesetz oder der Weiterentwicklung des Teilzeitrechts betroffen.

Spenden für Parteien oder politische Vereinigungen, Amtsträger und öffentliche Stellen sowie an Kirchen und andere religiöse Gruppen müssen von dem zuständigen Ressortvorstand sowie dem Chief Compliance Officer der REWE Group genehmigt werden. Jede Spende muss in Einklang mit den geltenden Gesetzen und den regulatorischen Vorgaben innerhalb der REWE Group wie etwa dem Verhaltenskodex stehen.

GRI 415-1:

Gesamtwert politischer Spenden

Die REWE Group hat im Berichtszeitraum kein Parteiensponsoring betrieben. Für die Kaufleute können keine Angaben gemacht werden. Seit 2016 ist die REWE Group Mitglied sowohl im Wirtschaftsforum der SPD e.V. als auch im Wirtschaftsrat der CDU e.V. Die Kosten der beiden Mitgliedschaften addieren sich auf circa 33.000 Euro jährlich. Außerdem ist die REWE Group seit 2018 Mitglied bei der Dialogplattform „Wirtschaftsbeirat“ der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

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