REWE Group-Nachhaltigkeitsbericht 2018

Klimaschutz

Das Klima wird durch menschliche Aktivitäten massiv beeinflusst – der Klimawandel hat starke Auswirkungen auf Ökosysteme und damit auch auf das gesellschaftliche Leben. Die REWE Group ist sich ihrer Verantwortung für das Klima bewusst: Ein Großteil der weltweiten CO2-Emissionen entsteht bei der Herstellung und dem Konsum von Produkten sowie bei der Bereitstellung von Dienstleistungen.

Um Nachhaltigkeit als festen Bestandteil in die Unternehmensprozesse zu integrieren, hat die REWE Group eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie mit den vier zentralen Säulen Grüne Produkte, Energie, Klima und Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaftliches Engagement entwickelt. Im Rahmen der Säule Energie, Klima und Umwelt wurden darüber hinaus drei Handlungsfelder definiert: Energieeffizienz, Klimarelevante Emissionen und Ressourcenschonung. Die Aktivitäten der REWE Group mit Blick auf den Klimaschutz sind dem Handlungsfeld Klimarelevante Emissionen zuzuordnen.

GRI 305: Emissionen

Managementansatz

Die Einsparung von Energie und die Vermeidung klimaschädigender Emissionen haben eine hohe Bedeutung für die REWE Group, welche vor dem Hintergrund steigender Energiepreise weiter zunimmt. Herausforderungen für die Zukunft liegen für die REWE Group insbesondere in der Senkung des Energieverbrauchs bei gleichzeitig steigenden Anforderungen im Bereich Frische und Convenience, welche mehr Transporte und mehr Kühlung erfordern.

Es ist das erklärte Ziel der REWE Group, einen messbaren Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz zu leisten beziehungsweise die Belastungen für Klima und Umwelt so gering wie möglich zu halten. Dies ist auch in der Leitlinie für Nachhaltiges Wirtschaften der REWE Group fest verankert.

Bereits im Jahr 2009 hatte die REWE Group das erste Klimaziel für sich definiert. Aufgrund positiver Entwicklung wurde das Ziel im Sommer 2013 vorzeitig erreicht und nochmals erhöht:

KPI Ziel Status
Treibhausgasemissionen (CO2-Äquivalente) für Deutschland und Österreich pro Quadratmeter Verkaufsfläche Bis 2022 gegenüber 2006 halbieren -43,0 %

Die absoluten Treibhausgasemissionen für Deutschland und Österreich sanken von 2,37 Mio. Tonnen im Basisjahr 2006 auf rund 2,02 Mio. Tonnen für das Jahr 2018. Dies entspricht einem Rückgang von rund 15 Prozent. Die spezifischen Treibhausgasemissionen (Einheit: CO2-Äquivalente pro Quadratmeter Verkaufsfläche) sind in diesem Zeitraum um 43 Prozent gesunken (siehe auch Intensität der Treibhausgasemissionen). Damit befindet sich die REWE Group weiterhin auf einem guten Weg, die Halbierung der spezifischen THG-Emissionen bis zum Jahr 2022 zu erreichen.

Neben dem übergeordneten Klimaziel hat die REWE Group weitere KPIs mit entsprechenden Zielen definiert. Diese setzen bei den Aktivitäten im Bereich Energie, Klima und Umwelt an, die für wesentliche Verbräuche stehen und bei denen die REWE Group durch eigene Maßnahmen eine direkte Wirkung erzielen kann: Energieeffizienz (Kühlung und Beleuchtung, siehe auch Abschnitt Energie) und kältemittelbedingte Treibhausgasemissionen. Die Ziele sind für alle Vertriebslinien und Holding-Bereiche in Deutschland und Österreich durch verpflichtende Vorgaben konkretisiert und verankert. Die zur Zielerreichung notwendigen Investitionen in neue Technik und Verfahren werden durch die Vertriebslinien und Holding-Bereiche verabschiedet.

Klimabilanz als Monitoringinstrument
Um die Fortschritte zur Erreichung des Klimaziels zu dokumentieren und ein Monitoring der ergriffenen Reduktionsmaßnahmen zu ermöglichen, lässt die REWE Group seit 2009 jährlich eine Klimabilanz von unabhängigen Experten erstellen. Im Berichtszeitraum wurde diese für Deutschland von der INFRAS AG und für Österreich vom österreichischen Umweltbundesamt GmbH durchgeführt. Die Ergebnisse der Klimabilanz zeigen neben den erzielten Einsparungen auch die grundsätzlichen Hebel, über die das Unternehmen verfügt. Größte Verursacher sind demnach der Verbrauch von Strom und Wärme sowie die in den Kühlanlagen eingesetzten Kältemittel (für Informationen zu den energiebezogenen Maßnahmen siehe auch Abschnitt Energie).

Die Treibhausgasemissionen wurden in Übereinstimmung mit dem GHG Protocol berechnet. Für die Ermittlung der CO2-Äquivalent-Emissionsfaktoren wurden wie in den Vorjahren Daten aus dem Stoffstromanalyse-Modell GEMIS, dem Transport-Emissionsmodell TREMOD und der Lebenszyklus-Analyse-Datenbank Ecoinvent verwendet.

Nutzung alternativer Energien fördern
Bereits Anfang 2008 erfolgte die Umstellung des Stromeinkaufs für Märkte, Lager und Reisebüros in Deutschland und Österreich auf zertifizierten Grünstrom. Dieser wird über die Hamburger Energie-Handels-Gesellschaft (EHA), eine 100-prozentige Unternehmenstochter der REWE Group, bezogen. Der Grünstrom der REWE Group Deutschland erfüllt die Anforderung des TÜV SÜD gemäß Label EE01. Entsprechend der Konvention des deutschen Umweltbundesamtes zur Anrechnung von Grünstrom, mit der der Ausbau regenerativ erzeugten Stroms gefördert werden soll, rechnet sich die REWE Group bei der Bilanzierung ihrer Treibhausgasemissionen in Deutschland nur den Anteil an Neuanlagen gemäß dem Label EE01 emissionsmindernd an (circa 25 Prozent).
2018 stammte der Grünstrom zu 86,8 Prozent aus Wasserkraft, zu 12,2 Prozent aus Windkraft und zu einem Prozent aus Photovoltaik.

Darüber hinaus setzt die REWE Group Photovoltaik und andere regenerative Erzeugungsarten zur Energieerzeugung ein. Photovoltaik-Anlagen kommen bei Verwaltungsstandorten, Lagern und bei geeigneten Standorten auch auf Märkten (insbesondere Green Building-Märkten) zum Einsatz. Ende 2018 betrieb die REWE Group an insgesamt 48 Standorten Photovoltaik-Anlagen in Deutschland (Vorjahr: 46) mit einer potenziellen Anlagenleistung von 14.534 kWp.

Kältemittelbedingte Treibhausgasemissionen reduzieren
Die Treibhausgasemissionen von Kühlanlagen hängen vor allem von den verwendeten Kältemitteln ab.

Um die Emissionen zu reduzieren, hat die REWE Group früh beschlossen, möglichst klimaschonendere Kältemittel einzusetzen.
Zur Verringerung der kältemittelbedingten Treibhausgasemissionen hat die REWE Group folgenden KPI mit dazugehörigem Ziel definiert:

KPI Ziel Status
Kältemittelbedingte Treibhausgasemissionen je Quadratmeter Verkaufsfläche (in kg CO2-Äquivalente/m²) in Deutschland und Österreich Reduzierung um 35 % zwischen 2012 und 2022 -36,2 %

Durch die erzielte Reduktion um 36,2 Prozent hat die REWE Group in Deutschland und Österreich den für 2022 angestrebten Zielwert bereits im Jahr 2018 erreicht. Dabei hat der Einsatz klimaschonenderer Kältemittel wesentlich zur Zielerreichung beigetragen. Dies sind zunehmend auch natürliche Kältemittel wie CO2 oder Propan mit einem geringeren Treibhausgaspotenzial.

Im Rahmen der REWE Group-Nachhaltigkeitsstrategie werden in den REWE- und PENNY-Märkten alle Verbundanlagen der Gewerbekälte in Neubauten und den meisten Umbauten mit dem natürlichen Kältemittel CO2 ausgestattet. Steckerfertige Kühlmöbel, die künftig bei allen Neu- und Umbauten in den Märkten zum Einsatz kommen, werden mit dem natürlichen Kältemittel Propan (R290) betrieben. Für den Einsatz natürlicher Kältemittel in den Heizungs- und Klimaanlagen gibt es aktuell noch keine Lösungen, die unter Berücksichtigung der energetischen und ökonomischen Aspekte zum Einsatz kommen. Im Laufe der nächsten ein bis zwei Jahre soll eine Lösung erarbeitet werden.

Elektromobilität vorantreiben
Elektromobilität ist ein Zukunftsthema. Obwohl die Sicherstellung der Stromversorgung von E-Mobilen keine originäre Angelegenheit der Lebensmittelbranche ist, leistet das Unternehmen einen Beitrag zum Ausbau der Ladeinfrastruktur. So stattet die REWE Group die Parkplätze neuer Green Buildings mit einer Stromtankstelle aus und hat derzeit an rund 131 Märkten in Deutschland und Österreich eine Ladestation. Die REWE Group ist ständig auf der Suche nach Partnern, deren Geschäftsmodell unmittelbar von der Elektromobilität betroffen ist – also Automobilhersteller, Energieversorger und Provider, die einen Beitrag zu einem funktionierenden und flächendeckenden Ladeinfrastrukturnetz leisten können. Hierbei ist die REWE Group sowohl mit regionalen Anbietern als auch mit nationalen Anbietern im Austausch. Nur durch die Zusammenarbeit kann eine sichere Versorgung realisiert werden.

GRI 305-1, 305-2, 305-3:

Treibhausgasemissionen Scope 1–3 (Tonnen CO2-Äquivalente)1

2006 2016 2017 2018 Veränderung 2006–2018
Scope 1: Direkte Treibhausgasemissionen (GRI 305-1) 760.214 669.156 681.743 660.246 -13 %
Scope 2: Indirekte energiebezogene Treibhausgasemissionen (GRI 305-2) 1.343.056 1.092.428 1.066.990 1.036.428 -23 %
Scope 3¹: Weitere indirekte Treibhausgasemissionen (GRI 305-3) 270.607 348.120 333.045 326.644 21 %
Treibhausgasemissionen insgesamt 2.373.876 2.109.704 2.081.778 2.023.318 -15 %
Treibhausgasemissionen Scope 1–3 (Tonnen CO₂-Äquivalente)¹
2006 2016 2017 2018
GRI 305-3: Weitere indirekte Treibhausgasemissionen (Scope 3)¹ 270607 348120 333045 326644
GRI 305-2: Indirekte energiebezogene Treibhausgasemissionen (Scope 2) 1343056 1092428 1066990 1036428
GRI 305-1: Direkte Treibhausgasemissionen (Scope 1) 760214 669156 681743 660246

Geltungsbereich: Unternehmen der REWE Group in Deutschland und Österreich inklusive der Kaufleute. Nicht berücksichtigt wurden Einheiten, die im Berichtszeitraum bezogen auf den Geltungsbereich aus der REWE Group ausgeschieden sind.

1 Der Grünstrom für Unternehmen der REWE Group in Deutschland erfüllt die Anforderung des TÜV SÜD gemäß Label EE01. Entsprechend der Konvention des deutschen Umweltbundesamtes zur Anrechnung von Grünstrom, mit der der Ausbau regenerativ erzeugten Stroms gefördert werden soll, rechnet sich die REWE Group bei der Bilanzierung ihrer Treibhausgasemissionen in Deutschland nur den Anteil an Neuanlagen gemäß dem Label EE01 emissionsmindernd an (circa 25 Prozent).

GRI 305-4:

Intensität der Treibhausgasemissionen

Sowohl die absoluten als auch die spezifischen Treibhausgasemissionen (je Quadratmeter Verkaufsfläche) der REWE Group sind über den Berichtszeitraum gesunken. Die spezifischen Treibhausgasemissionen lagen 2018 bei 199,3 Kilogramm CO2-Äquivalenten je Quadratmeter und konnten im Vergleich zum Basisjahr 2006 um 43,0 Prozent reduziert werden. Die Berechnung der Emissionsintensität umfasst direkte, indirekte energiebezogene und weitere indirekte Emissionen (Scope 1, 2 und 3).

Treibhausgasemissionen¹

Einheit 2006 2016 2017 2018
Absolute Treibhausgasemissionen t CO2-Äquivalente 2.373.876 2.109.704 2.081.778 2.020.431
Spezifische Treibhausgasemissionen je Quadratmeter Verkaufsfläche kg CO2-Äquivalente/m2 350 219 208 199
Erzielte Einsparungen der spezifischen Treibhausgasemissionen gegenüber Basisjahr 2006 % -37,4 -40,3 -43,0

Geltungsbereich: Unternehmen der REWE Group in Deutschland und Österreich inklusive der Kaufleute. Nicht berücksichtigt wurden Einheiten, die im Berichtszeitraum bezogen auf den Geltungsbereich aus der REWE Group ausgeschieden sind.

1Der Grünstrom für Unternehmen der REWE Group in Deutschland erfüllt die Anforderung des TÜV SÜD gemäß Label EE01. Entsprechend der Konvention des deutschen Umweltbundesamtes zur Anrechnung von Grünstrom, mit der der Ausbau regenerativ erzeugten Stroms gefördert werden soll, rechnet sich die REWE Group bei der Bilanzierung ihrer Treibhausgasemissionen in Deutschland nur den Anteil an Neuanlagen gemäß dem Label EE01 emissionsmindernd an (circa 25 Prozent).

Die Treibhausgasemissionen der REWE Group setzten sich im Jahr 2018 wie folgt zusammen:

Anteil Treibhausgasemissionen nach Verursachergruppe (Scope 1–3) im Jahr 2018
Strom 50.4%
Wärme 13.2%
Kältemittel 11.8%
Logistik 12.4%
Dienstreisen 2.7%
Papier 9.5%
in %

Geltungsbereich: Unternehmen der REWE Group in Deutschland und Österreich inklusive der Kaufleute. Nicht berücksichtigt wurden Einheiten, die im Berichtszeitraum bezogen auf den Geltungsbereich aus der REWE Group ausgeschieden sind.

GRI 305-5:

Senkung der Treibhausgasemissionen

Die REWE Group hat diverse Maßnahmen zur Einsparung von Strom ergriffen, die zu einer Verringerung der Treibhausgasemissionen führen. Aufgrund dieser Maßnahmen konnten 2018 etwa 11.700 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden.

Maßnahmen zur Verringerung der CO₂-Emissionen¹

Maßnahmen Einsparung CO2-Äquivalente (t)
2016 2017 2018
Beleuchtung
Umrüstung der Beleuchtung auf LED, Optimierung Lichtsteuerung, Reduzierung von Einschaltzeiten
8.432 16.874 8.123
Kühlung
z.B. Verglasung der Mopro-Regale bzw. Türen an TK-Schränken, Nachrüstung Glastüren, Optimierung/Erneuerung der Anlagentechnik, Austausch Kälteanlage, energieeffiziente Truhen
3.608 6.169 3.242
Verbesserung der Technik sonstiger Anlagen, Lüftungsanlagen und IT-Infrastruktur 23 818 373
Gesamt 12.062 23.861 11.738

Geltungsbereich: REWE Group inklusive der Kaufleute. Nicht berücksichtigt wurden Einheiten, die im Berichtszeitraum bezogen auf den Geltungsbereich aus der REWE Group ausgeschieden sind.

1 Grundlage für die Berechnung sind die für GRI 302-4 erhobenen Initiativen zur Einsparung von Strom.

GRI 305-6:

Emissionen Ozon abbauender Substanzen (ODS)

Die REWE Group hat in den vergangenen Jahren den Einsatz Ozon abbauender Kältemittel konsequent reduziert – seit 2006 um rund 99 Prozent. Dies ist vor allem auf die gesetzlich vorgeschriebene Umstellung des Kältemittels R22 auf nicht Ozon abbauende Kältemittel zurückzuführen. 2017 lag der Wert der Emissionen aus Ozon abbauenden Stoffen aus nachgefüllten Kältemitteln bei elf Kilogramm FCKW-11-Äquivalenten.

Emissionen von Ozon abbauenden Stoffen nach Gewicht (kg)

Einheit 2016 2017 2018
Emissionen Ozon abbauender Stoffe aus nachgefüllten Kältemitteln gesamt kg FCKW-11-Äquivalente 10 10 11

Geltungsbereich: Unternehmen der REWE Group in Deutschland und Österreich inklusive der Kaufleute. Nicht berücksichtigt wurden Einheiten, die im Berichtszeitraum bezogen auf den Geltungsbereich aus der REWE Group ausgeschieden sind.

GRI 305-7:

Stickstoffoxide (NOx), Schwefeloxide (SOx) und andere signifikante Luftemissionen

Die Luftschadstoffe, die auf die Geschäftstätigkeit der REWE Group zurückzuführen sind, entstehen vorrangig in den vorgelagerten Verbrennungs- und Produktionsprozessen zur Herstellung von Strom, Wärme und Papier. Darüber hinaus sind es die Emissionen aus Kältemitteln, der Logistik und Dienstreisen, die sich auf die Luftemissionen auswirken.

Der Anteil der Luftschadstoffe aus der Logistik beträgt für Stickstoffoxide (NOX) etwa 22 Prozent, für Schwefeloxide (SOX) rund sechs Prozent und für Feinstaub (Partikel <10 µm) circa acht Prozent bezogen auf die gesamten Luftschadstoffemissionen der REWE Group. Das Thema der Luftschadstoffe hat für die Logistik der REWE Group im Jahr 2018 in Deutschland aufgrund der erstmals verhängten Dieseleinfahrverbote für einige innerstädtische Bereiche nochmals an Bedeutung gewonnen. Unter Berücksichtigung der für die einzelne Stadt bzw. Kommune geltenden Einfahrbeschränkung wurde die Belieferung der betroffenen Märkte bzw. Filialen durch entsprechende Eingriffe in die Tourendisposition und dabei insbesondere in die Auswahl des jeweils geeigneten Fahrzeugtyps sichergestellt.

Um die Emissionen des Fuhrparks weiter zu senken, erneuert die REWE Group ihre Fahrzeugflotte kontinuierlich. Der Anteil an Fahrzeugen gemäß der Euro-6-Emissionsnorm betrug Ende des Jahres 2018 49 Prozent für Deutschland und über 50 Prozent in Österreich bezogen auf die Gesamtanzahl der eigenen Lkw. Außerdem ist die Erprobung von alternativen Antriebstechnologien auf Einsatzfähigkeit, Praktikabilität und Wirtschaftlichkeit innerhalb der REWE Group-Logistik eine wesentliche Säule der Nachhaltigkeitsanstrengungen. In der REWE-Region Mitte sind erdgasbetriebene Lkw fester Bestandteil der Fuhrparkflotte. Auch die REWE International AG arbeitet mit alternativen Antriebsmöglichkeiten und hat bereits mehrere mit Erdgas betriebene Lkw sowie Erdgas/Diesel-Hybride im Einsatz. Im September 2018 wurde darüber hinaus ein vollelektrisch betriebener Lkw in Betrieb genommen, der die Handelsfirmen im Stadtgebiet Wien beliefert. Allerdings ist das Angebot entsprechender Fahrzeuge, insbesondere im Bereich der 40-Tonner, auf dem Markt kaum oder gar nicht verfügbar. Selbst für einzelne Testfahrzeuge ist die Verfügbarkeit von Fahrzeugen und der entsprechenden Tank- und Ladeinfrastruktur noch stark begrenzt.

Luftschadstoffemissionen inklusive Vorketten (t)

2016 2017 2018
NOx 2.799 2.749 2.655
SOx 1.614 1.581 1.531
Feinstaub (Partikel <10 µm) 214 191 172
Non Methane Volatile Organic Compounds 417 427 422

Geltungsbereich: Unternehmen der REWE Group in Deutschland und Österreich inklusive der Kaufleute. Nicht berücksichtigt wurden Einheiten, die im Berichtszeitraum bezogen auf den Geltungsbereich aus der REWE Group ausgeschieden sind.

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