REWE Group-Nachhaltigkeitsbericht 2017

Gleichbehandlung

GRI 406: GleichbehandlungManagementansatz

Die REWE Group pflegt eine Unternehmenskultur, die geprägt ist von einem vertrauens- und respektvollen Umgang zwischen Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern. Dies ist verankert in den Grundwerten des Unternehmens. Zudem gilt für alle Mitarbeiter und Geschäftspartner die Leitlinie für Nachhaltiges Wirtschaften, welche eine ausdrückliche Formulierung hinsichtlich des Diskriminierungsverbots enthält: „Wir tolerieren keine Diskriminierungen in Beschäftigung und Beruf aus Gründen wie Geschlecht, Hautfarbe, Religion, ethnischer Herkunft, Alter, Nationalität, Familienstand, sexueller Orientierung, Behinderung, sozialer Herkunft oder politischer Anschauung.“ Dieses Prinzip gilt sowohl für die Einstellung neuer Mitarbeiter, für Mitarbeiter in bestehenden Arbeitsverhältnissen als auch für Geschäftspartner.

In allen SGE gibt es Ansprechpartner, an die sich die Mitarbeiter im Falle einer Diskriminierung wenden können, unter anderem in den Bereichen Compliance und beim Betriebsrat sowie beim Netzwerk di.to (mehr Informationen zum Thema di.to (different together) finden Sie in dem Aspekt 405-Vielfalt und Chancengleichheit). Darüber hinaus können die Mitarbeiter auf die Führungskräfte und den HR-Bereich zugehen. Jegliche Hinweise auf Diskriminierung werden konsequent verfolgt, die vertrauliche Behandlung wird dabei selbstverständlich gewährleistet. In diesem Zusammenhang werden persönliche Gespräche mit den Betroffenen geführt und der Betriebsrat eingebunden.

Die REWE Group verfolgt in Österreich zum Thema Behinderung einen ganzheitlichen Ansatz: Die Vision „Wir denken barrierefrei und geben Mitarbeitern, Kunden und Partnern dieselben Chancen“ bedeutet zum einen die Erhöhung der Anzahl von Mitarbeitern mit Handicap im Unternehmen selbst – hier konnten schon erfolgreich gehörlose Mitarbeiter in den Märkten als auch Menschen mit Autismus in den Zentraleinheiten vermittelt werden – und zum anderen, dass Barrierefreiheit in den Märkten als auch auf den Webseiten umgesetzt wird. Zahlreiche Sensibilisierungsmaßnahmen sowie ein internes DisAbility-Netzwerk begleiten diesen Prozess.

GRI 406-1: Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Abhilfemaßnahmen

Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Maßnahmen

Die REWE Group verfolgt sämtliche Hinweise auf Diskriminierung konsequent und ahndet diese mit disziplinarischen sowie gegebenenfalls personellen Maßnahmen. Im Berichtszeitraum gab es in Deutschland keine Diskriminierungsfälle, die rechtlich weiterverfolgt wurden. In Österreich gab es 2017 fünf Fälle, die zu Versetzungen oder einvernehmlichen Kündigungen geführt haben. Darüber hinaus gab es vier anonyme Anfragen, die auf Wunsch des Mitarbeiters nicht weiterverfolgt wurden. Mit der Aktion „Sexuelle Belästigung und Diskriminierung – NEIN danke!“ informiert die REWE Group in Österreich ihre Mitarbeiter, welche Möglichkeiten es gibt, gegen derartige Vorfälle vorzugehen. So stehen eigens geschulte Mitarbeiter betroffenen Personen im Unternehmen jederzeit zur Seite – ob in einem anonymen Gespräch oder auch, um aktiv Schritte einzuleiten.

Weitere Themen aus diesem Bereich:

GRI 401

Beschäftigung

GRI 402

Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verh.

GRI 403

Arbeitssicherheit und Gesundheit

GRI 404

Aus- und Weiterbildung

GRI 405

Vielfalt und Chancengleichheit