REWE Group-Nachhaltigkeitsbericht 2017
  • Ansporn für gute Taten

Mit dem PENNY Förderkorb und dem Fonds „200 Gute Taten“ der REWE Group erhalten engagierte Projekte und Mitarbeiter Unterstützung, Sichtbarkeit und Zuspruch.

Ohne sie steht die Gesellschaft still: Viele Menschen helfen aktiv ihren Nachbarn, Bedürftigen in der Nähe, lokalen Vereinen und oft sogar Menschen an weit entfernten Orten. Es sind die vielen kleinen Projekte, die zusammen Großes bewirken. Deshalb fördert die REWE Group soziales Engagement mit verschiedenen Initiativen. Die Unterstützung des Unternehmens geht dabei weit über Spenden und Sponsoring hinaus.

Der PENNY Förderkorb unterstützt Kinder und Jugendliche

Für Kinder und Jugendliche ist das Erwachsenwerden nicht immer leicht. Oft erleben sie Brüche, Umwege und Schwierigkeiten und nicht immer gibt es ein Umfeld, das sie unterstützt. Eine Vielzahl an Organisationen, Vereinen und Projekten aus den Bereichen Kultur, Kunst, Bildung und Sport engagieren sich für Kinder und Jugendliche und helfen bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen. Trotz aller bestehenden Förderprogramme gibt es immer noch viele Projekte, die dringend finanzielle Unterstützung benötigen. Deshalb unterstützt der PENNY Förderkorb Projekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche und will damit besonders das Engagement in der Nachbarschaft sichtbar machen.

Engagement in der Nachbarschaft: Der PENNY Förderkorb

Einmal im Jahr können Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung ihre Nase in den Wind halten und über den Niederrhein düsen – dank des Vereins „Unternehmen Zündkerze“.

Rund 180 Motorrad-Gespanne und Trikes gehen einmal im Jahr auf große Tour: Der Verein „Unternehmen Zündkerze“ aus Sonsbeck in Nordrhein-Westfalen organisiert regelmäßig eine Motorradfahrt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Handicap. Der Korso ist dann etwa drei Kilometer lang. Und die Gäste sind mit Begeisterung dabei. „Für viele ist es der Tag des Jahres“, erzählt Willi Kisters, Gründer von „Unternehmen Zündkerze“. In diesem Jahr gehörte das Team zu den Gewinnern des PENNY Förderkorbs. „Damit ist der nächste Jumbo-Run gesichert“, freut sich Kisters.

„Jeder weiß, wie wichtig Kinder- und Jugendförderung ist. Dennoch gibt es immer wieder Wunschprojekte, für die kein Geld zur Verfügung steht. Mit dem PENNY Förderkorb zeigen wir, dass sich gute Nachbarn auch helfen.“


Stefan Magel,
Bereichsvorstand Discount National/COO PENNY

Förderkorb-Gewinner: Blickwinkel e.V.

Schon seit über zehn Jahren setzt sich der Berliner Verein Blickwinkel e.V. für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen ein. Die ehrenamtlichen Helfer arbeiten daran, einen solidarischen und respektvollen Umgang miteinander zu schaffen, wollen soziales Lernen fördern und den Jugendlichen so bessere Bildungschancen ermöglichen. Mit den 3.000 Euro Preisgeld von PENNY will die Initiative ihre Kellerräume renovieren, die bei einem Sturm unter Wasser gesetzt wurden. So hat die Jugendeinrichtung künftig wieder mehr Platz für ihre Hausaufgabenhilfe, Veranstaltungen und Freizeitangebote.

Die ehrenamtlichen Helfer des Vereins Blickwinkel engagieren sich für einen interkulturellen Dialog und ein solidarisches Miteinander.

Der PENNY Förderkorb 2017 im Überblick

  • Förderung von Vereinen in der Kinder- und Jugendarbeit
  • In 8 Metropolregionen
  • Rhein-Ruhr, Hamburg-Umland, Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg, Rhein-Main, Berlin-Brandenburg, Mitteldeutschland, München, Rhein-Neckar
  • 4 Gewinner pro Region
  • 32 Gewinner insgesamt
  • 3.000 Euro Preisgeld pro Gewinner
  • 96.000 Euro insgesamt ausgeschüttet

Engagement wird sichtbar

Mit dem PENNY Förderkorb erhalten die Einrichtungen nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auf foerderkorb.penny.de auch eine Plattform für ihr Engagement. Sie können sich als Best-Practice-Beispiele präsentieren und mit anderen Akteuren vernetzen, um gemeinsam noch mehr für die Kinder zu erreichen. Außerdem stärkt der Wettbewerb die Gemeinschaft: Bei dem Förderkorb entscheiden die Nutzer per Online-Voting mit, für welche Vereine sich PENNY engagieren soll.

Über 1,8 Millionen Stimmen haben ihren regionalen Vereinen auf diese Weise virtuell „Danke“ gesagt und so für sie abgestimmt. Die Organisationen mit den meisten Stimmen kamen in die engere Auswahl regionaler Jurys, die die Gewinnerprojekte nach den Kriterien Innovationsgrad, Bedürftigkeit und Zielgruppe auswählten.

„Wir waren überwältigt von den vielen Bewerbungen zum PENNY Förderkorb. Aber besonders beeindruckend war die Preisverleihung, weil die Gewinner sich so über die Unterstützung gefreut haben und damit so viel bewegen können.“


Katharina Woycke,
Leiterin HR-Kompetenzcenter national

2015 startete der Förderkorb erfolgreich in Hamburg und wurde seither immer größer: 2017 hat PENNY das Förderprojekt auf acht Metropolregionen ausgeweitet. 2018 wird der Förderkorb sogar deutschlandweit stattfinden – mit einer Fördergeldsumme von 250.000 Euro. Kunden können dann online oder direkt in den Märkten über ihre Favoriten abstimmen.

Kunden werden zu Unterstützern

PENNY stellt in seinen Märkten die Kunden in den Mittelpunkt – und belohnt sie für nachhaltiges Handeln. Mit ihrem Konsumverhalten können sie das Engagement des Discounters aktiv mitgestalten: Seit der Discounter die Plastiktüte abgeschafft hat, nutzen die Kunden zunehmend die wiederverwendbare Permanenttragetasche. Wer sie zum Einkauf mitbringt, wird dreifach belohnt: Er trägt zur Umweltschonung bei, erhält 10 Cent Rabatt und sorgt gleichzeitig dafür, dass PENNY 10 Cent an ein soziales Projekt spendet. Damit werden besonders gemeinnützige Organisationen aus der Nachbarschaft unterstützt. 2017 ging ein Teil des Geldes an den Verein Herzenswünsche e.V. – der in ganz Deutschland tätige Verein erfüllt schwer kranken Kindern und Jugendlichen lang ersehnte Wünsche und gibt ihnen so neuen Mut und neue Kraft.

Unterstützung für vielfältiges Engagement: 200 Gute Taten

Auch die Mitarbeiter der REWE Group und ihrer Vertriebslinien sind vielfältig ehrenamtlich engagiert. Nach dem großen Erfolg der Aktion „100 Gute Taten“ unterstützte die REWE Group auch 2017 wieder die Herzensprojekte ihrer Mitarbeiter – diesmal sogar mit der doppelten Projektzahl. Alle Mitarbeiter der REWE Group konnten sich für eine Förderung in Höhe von 250 Euro bewerben. Dafür brauchten sie nur ein soziales Projekt vorzuschlagen, für das sie sich entweder bereits einsetzen oder für das sie sich im Rahmen der Aktion engagieren möchten – also ein Projekt, das aus ihrer Sicht Unterstützung verdient hat.

200 Organisationen wurden unterstützt

Mit einem Gesamtbudget von 50.000 Euro unterstützte die REWE Group 200 Organisationen mit je 250 Euro – eine Summe, die gerade bei kleinen Vereinen viel bewirken kann und so möglichst viele Mitarbeiter in ihrem Engagement bestärkte. Die Mitarbeiter zeigten sich stolz auf ihren engagierten Arbeitgeber: „Die Kinder und Mitarbeiter der KiTa Rappelkiste e.V. freuen sich riesig und bedanken sich herzlich für die Spende. Eine wirklich tolle Aktion der REWE Group!“, freute sich Christoph Thelen, IT Process Administrator.

Die Kinder der KiTa Rappelkiste freuen sich über die neue Schallschutzdecke im Gruppenraum, die durch die Förderung von „200 Gute Taten“ eingebaut werden konnte.

„Es ist beeindruckend, wie viele Mitarbeiter sich in ihrer Freizeit für soziale Projekte einsetzen. Dank ihres Engagements kommt unsere Unterstützung an der richtigen Stelle an.“


Nicola Tanaskovic,
Bereichsleiterin Corporate Responsibility der REWE Group
Der Verein Flügelbruch e.V. schenkt unzähligen Krebserkrankten aus dem Rhein-Main-Gebiet eine glückliche Zeit und lässt sie kurzzeitig die Sorgen vergessen.

Krebspatienten und ihren Angehörigen schöne Momente schenken – das ist das Ziel der Initiative Flügelbruch e.V., bei der sich Kristina Schulz engagiert. Sie ist Assistentin der Bereichsleitung bei DER und setzt sich dafür ein, Krebspatienten trotz Krankheit am Leben teilhaben zu lassen. „Wir vergessen manchmal, dass es Menschen gibt, denen es nicht so gut geht und die sich vom Leben gebeutelt fühlen. Der Verein ist eine tolle Gelegenheit, mitzufühlen und aktiv zu helfen“, erzählt Kristina Schulz. Ob im Kino, bei einer Städtereise oder auf der Tribüne im Fußballstadion – die Betroffenen bekommen die Möglichkeit, das Leben zu genießen und schöne Momente zu erleben. Von der REWE Group-Spende werden verschiedene Event-Gutscheine finanziert: „Diese können optimal genutzt werden, um den Betroffenen eine kleine Auszeit vom Alltag zu ermöglichen“, so Kristina Schulz.

Ein Projekt für die Zukunft

Aus allen Teilen Deutschlands, den verschiedensten Märkten und Vertriebslinien kamen Projektvorschläge. Innerhalb weniger Wochen gingen knapp 350 Bewerbungen ein. Die Vielfalt spiegelt das Engagement der REWE Group-Mitarbeiter wider: Von Tierschutzprojekten über Veranstaltungen in der Adventszeit für Kinder bis hin zur naturnahen Neugestaltung eines Schulhofs erreichte das Geld die unterschiedlichsten Projekte.

Weiterführende Artikel